Mittwoch, 26. Dezember 2018

Die Gefangenen der Roper-Gang 06


Etwa zwanzig Minuten später hatten wir die ersten Felsformationen des Red Canyon erreicht.
„Wir sind da, Christina, was sollen wir jetzt tun.“
„ Am besten reiten wir langsam in den Canyon hinein und heben eine Hand hoch, um ihnen zu zeigen, dass wir unbewaffnet sind und uns ergeben. Dann werden sie sich schon zeigen.“



Wir taten was Christina vorgeschlagen und ritten im Schritttempo in den Canyon hinein, wobei wir mit einer Hand den Zügel hielten und die andere in die Höhe hielten, um zu zeigen, dass wir unbewaffnet waren und uns ergeben wollten. Dann blitzte plötzlich ein Gewehrlauf in der Abendsonne auf und eine maskierte Gestalt erschien auf einem der Felsen.
„Ah da seid ihr ja. Sehr schön! Runter von den Pferden und Flossen hoch.“
Wir gehorchten und stiegen ab. Dann hoben wir beide Hände hoch wobei wir in jeweils einer Hand noch die Zügel unserer Pferde hielten. Jetzt kamen auch die Banditin und ein weitere Komplize von den Felsen herunter und bedrohten uns mit ihrenWaffen.
„Habt ihr das Geld. Wo ist es?“
„In den Brusttaschen meiner Bluse. Wir haben alles genau so getan, wie Sie es uns gesagt haben. Wo sind meine Enkelin und der Cowboy. Ich möchte Sie sehen!
„An einem sicheren Ort. Und ihr könnt froh sein, dass sie noch leben. Dieser kleine Bastard hat einen meiner Leute dahin getreten, wo es weh tut. Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, ihn dafür umzulegen. Stattdessen hat er ihn so streng verschnürt, dass ihm Hören und Sehen vergeht. Also gut. Ted, du bringst die Pferde der beiden zu den anderen. Und ihr zwei kommt mit. Und schön die Flossen oben halten. Bewegt euch, vorwärts.“
Während einer der Banditen mit unseren Pferden verschwand, wurden Christina und ich mit dem Gewehrlauf vorwärts gestoßen.


Wie mussten einen steil aufsteigenden Geröllpfad zwischen den Felsen hinaufsteigen und kamen nach einer Weile zu einem Felsplateau, das den Banditen wohl als Lager und Beobachtungsposten zugleich diente. In der Nähe einer Felsengruppe war eine Feuerstelle, auf der eine Blechkanne mit Kaffee stand. Daneben lagen die Sättel und Decken der Banditen.
„Okay Rita, jetzt hol dir die Kohle. Kann gar nicht erwarten endlich den Zaster zu sehen.“
„Mit Vergnügen Rob, darauf habe ich schon lange gewartet.“
Die Banditen ging zu Christina hinüber, die immer noch ihre Hände noch oben streckte. Dann fingerte sie an Christinas Brusttasche herum und holte das Geld hinaus.


„Ah, sehr gut. Unsere beiden Lämmchen waren also wirklich folgsam. Dafür haben Sie eine Belohnung verdient.“
„Gut. Sie haben jetzt das Geld. Bringen Sie uns jetzt sofort zu Jill und James und lassen Sie uns dann alle frei.“
„Nana, nicht so eilig mein Täubchen. Erst müssen wir ganz sicher sein, dass euch niemand gefolgt ist. Los, Hände auf den Rücken. Wir werden euch die Nacht über ganz eng aneinander binden. Ich bin sicher, dass es euch gefällt.“
Christina und ich kreuzten unsere Hände hinter dem Rücken und unsere Handgelenke wurden gefesselt



. Dann wurden wir wieder mit unseren Halstüchern geknebelt. Dann mussten wir uns nebeneinander gegen einen Felsen setzen und unsere Fußgelenke wurden gefesselt. Dann wurde ein Lasso in vielfachen Windungen um unsere Oberkörper, unseren Bauch und unsere Oberschenkel gewunden, so dass unsere beiden Leiber aufs engste miteinander verwunden waren. Ich stöhnte auf, als ich Christinas weichen Körper an meinem spürte, wie oft hatte ich davon geräumt, sie berühren zu dürfen, sie zu streicheln, und nun waren wir aufs Innigste miteinander verbunden.



Nachdem Sie uns auf diese Weise verschnürt hatte, betrachtete die Banditin, die immer noch auf die gleiche Weise maskiert war, wie am Vortag, ihr Werk.
„Hahaha, was für ein hübsches Paar, der scheue Cowboy uns seine stolze Herrin, hahah, ihr zwei habt euch wirklich verdient, das sollte euch die paar Kröten doch wert sein, hahaha?
„UMMMMPH. MMMMMMG. UMMMMMP“
„Nanana, was gibt’s denn da zu jammern und zu stöhnen. Ist doch romantisch, so aneinandergebunden zu sein. Eine gute Nacht, ihr zwei Turteltäubchen.!“

Die Banditin ließ uns zurück und gesellte sich zu ihren beiden Komplizen, die um die Feuerstelle herum saßen und Kaffee tranken. Der vierte Bandit war nicht da, wahrscheinlich war er bei Jill und James geblieben, um sie zu bewachen.

Ich weiß nicht, wie lange Christina und ich so eng aneinandergefesselt saßen. Etwa eine Stunde nachdem wir am Red Canyon angekommen waren, ging die Sonne langsam unter. Ich spürte Christinas weichen Busen, der durch die strengen Stricke, die uns aneinander banden, leicht gegen meine Brust gedrückt wurde, ich spürte ihre Arme, die meine Arme berührten und ihre Oberschenkel, die gegen meine Oberschenkel gedrückt wurden. Christina stöhnte mehrmals auf und zerrte an ihren Fesseln, ich tat es ihr gleich, aber schließlich ergaben wir uns beide und unsere vergeblichen Befreiungsbemühungen erschlafften, und ich für meinen Teil, wusste gar nicht, ob ich jemals wieder befreit werden wollte, so sehr genoss ich es, an meine Chefin gebunden zu sein.

Weitere Stunden vergingen, wir wussten nicht, was die Banditen vorhatten, es sah so aus, als wollten sie die Nacht hier oben am Canyon verbringen und erst am nächsten Tag weiter reiten. Was würden sie mit uns machen, jetzt da sie das Geld hatten. Würden Sie uns wirklich am nächsten Morgen zu Jill und James bringen und uns dann alle vier freilassen...
Jill und James...Wo waren sie? Ging es ihnen gut? Jesus, was hatte James getan, als er sich gegen den Banditen zur Wehr setzte. Das war sehr riskant gewesen. Der Junge hatte mehr Mumm als ich. Gott sei Dank war er noch am Leben. Wenn wir nur erst alle vier wieder zusammen wären und diesen Alptraum endlich hinter uns lassen würden.



Ich spürte, wie Christinas Kopf langsam gegen meinen sank. Sie musste eingeschlafen sein.
Inzwischen war es auf dem Plateau kalt geworden und mich fröstelte in meinem dünnen, völlig durchschwitzten Baumwollhemd. Irgendwann später in der Nacht, kam die Banditin zu uns rüber und warf uns eine Decke über die Beine. Und ich hatte fast den Eindruck, als würde sie hinter ihrer Maske lächeln...


Die Gefangenen der Roper-Gang 05


Am morgen James und Jill wachen sie auf,sie hatten kaum geschlafen weil es unmöglich war.Dann ist zwei von die banditen kamm runter in keller und zieht die knebel von James und Jill 'jetzt mund auf und ist frustück zeit " sagte eine der banditen und James und Jill hassen ihren frühstück ,"was hat ihr vor?" fragte Jill,"keine agnst süße,ihr wirt bald nicht mehr alleine "und dann die Antwort James kickte zwischen die beine an den bandit,"du kleine drecksau " sagte fühtend der bandit und entfesselt ihm von Jill und fesselt ihn in hogtie und Knebeln ihm wieder ,'jetzt kannst du nicht mehr uns treten " ,"leute wir müssen los "sagte eine frauen stimme, "wir kommen jetzt " antwörte der bandit und knebelte Jill wieder "ich wiess muss ich nicht machen aber ich mag es " und dann lassen sie die zwei geliebte alleine aber jetzt könnte james eine bisschen mehr Freiheit und versuchen zu Jill zu bewegen und versuchen ihren knebeln weg zu machen und dann mit ihren Zähnen die Fesseln von Jill zu losen.



Die  Nachmittagssonne brannte heftig auf die karge, fast wüstenendliche Steppenlandschaft nieder, die sich von Santa Fé bis zum Red Canyon erstreckte. Christina und ich waren am späten Vormittag aus Santa Fé los geritten. Vor uns lag ein Höllenritt von circa sechs Stunden durch die karge und felsige  Steppenlandschaft. Wir waren gegen neun Uhr Morgens in Santa Fé  angekommen und hatten uns sofort zur Bank begeben. Der Bankdirektor, den Christina sehr gut kannte, hatte sich etwas gewundert, Christina schon wieder zu sehen, nachdem sie erst einen Tag vorher eine größere Menge Geld eingezahlt hatte. Und er staunte noch mehr, als sie jetzt noch eine größere Summe in bar wieder abheben wollte. Christina erzählte ihm etwas von einer sehr guten Gelegenheit, neues Zuchtvieh zu erwerben und sagte, sie habe zudem ein Stück Land in Aussicht, dass sie sehr günstig erwerben könne, wenn sie sofort in bar zahlen würde. Christina versuchte, so überzeugend wie möglich zu sein, und der Bankdirektor händigte uns das Geld aus. Es waren mehrere Geldbündel mit Tausend-Dollar-Scheinen, die Christina einfach in die Brusttasche ihrer Bluse steckte.
Der Bankdirektor schüttelte ungläubig, den Kopf und warnte uns wir sollten ja aufpassen, dass wir nicht überfallen würden. Christina meinte augenzwinkernd, ihr Vormann würde schon auf sie aufpassen. Der Bankdirektor runzelte ungläubig die Stirn, da er ja wusste, das ich keine Waffe trug und alles andere als ein Revolverheld war.  Immer noch kopfschüttelnd ließ er uns schließlich ziehen und wir verließen die Bank und gingen zu unseren Pferden, die wir in einem Stall abgestellt hatten. Wir tränkten noch einmal unsere Pferde und verließen dann möglichst unauffällig die Stadt, in dem wir zunächst wieder den Weg zurück zur Ranch einschlugen, um keinen Verdacht zu erwecken. Etwa zwei Meilen von Santa Fé entfernt hatten wir dann unsere Pferde in Richtung des Red Canyon gelenkt, der etwas 40 Meilen von Santa Fé entfernt mitten im Niemandsland lag. Der Ritt in der glühenden Mittagshitze war eine Strapaze, nur unsere Hüte schützten uns ein wenig vor der sengenden Sonne. Unsere Baumwollhemden klebten uns bald am Leibe und wir hielten immer mal wieder kurz an, um einen Schluck Wasser aus der Feldflasche zu trinken.
Nach circa zwei Stunden Ritt durch flaches, karges Gelände sahen wir in der Ferne schon die bizarren Felsformation des Red Canyon aufragen. Der Platz war von den Banditen wirklich gut gewählt und ideal für eine Lösegeldübergabe, denn von den Felsen aus konnte man meilenweit in alle Richtungen schauen und genau erkennen, ob sich jemand der Felsformation annäherte. Die Banditen konnten uns also schon von weitem erkennen und genau sehen, ob uns irgendjemand folgte.
„George, was glauben Sie, haben die Banditen Jill und James mit zum Red Canyon geschleppt.“
„Ich glaube kaum, Christina. Sie werden sie irgendwo anders gefangen halten. Sie haben ja uns als Geiseln, für den Fall, dass uns tatsächlich jemand folgen sollte.“
„Glauben Sie, dass der Bankdirektor Verdacht geschöpft hat“
„Hm. Er kennt mich recht gut und weiß, dass ich normalerweise nicht nur mit meinem unbewaffneten Vormann mit so viel Geld durch die Gegend reiten würde. Ich würde meine Cowboys mitnehmen, die mit dem Schießeisen umzugehen verstehen und ihre Chefin bei einem Überfall verteidigen würden.“
„Sie haben doch versucht, ihnen das Tragen von Waffen zu verbieten.“
„Ja, aber sie haben mich dann doch davon überzeugt, dass ich dann meine Ranch dicht machen könnte. Der Sheriff kann mit dem ganzen Raubgesindel, das sich in der Gegend herumtreibt, nicht alleine fertig werden. Ohne bewaffneten Begleitschutz würden wir ständig überfallen.“
„Ja, und nun hat es uns trotzdem erwischt.“
„Ja, George, und ich wüsste nur zu gerne, wer diese Banditen sind. Es sind keine von den üblichen Halunken, die sich nach den Überfällen in die Berge zurückziehen. Mir ist auch so, als hätte ich die Stimmen der Frau und des Anführers schon mal irgendwo gehört.“
„Lassen Sie sich das nur nicht anmerken, Christina, Sie wissen wir werden Ihnen wieder in Ihre Hände fallen.“
„Ja George, und ich bin Ihnen dankbar, dass Sie dass mit mir durchstehen wollen. Keiner meiner Cowboys würde das für mich tun. Sie würden für mich kämpfen, aber sie würden sich nicht freiwillig mit mir gefangen nehmen lassen.“
„Ich würde mir wünschen, ich könnte Ihnen anders helfen und Sie und die beiden Kids vor den Klauen dieser Banditen beschützen.“
„Schon gut, George, wir stehen das gemeinsam durch. Ich habe die ganze Nacht gebetet und Gott um Hilfe angefleht, dass er die Kids und Angst aus der Gewalt dieser Banditen befreit.“
„Ja, Christina, Sie haben Recht. Wenn wir uns Ihnen völlig ergeben, haben Sie keinen Grund, uns etwas anzutun. Sie werden uns fesseln und vielleicht demütigen, aber sie werden uns alle am Leben lassen.“
„Ja George, es steht geschrieben, wenn dich einer zwingt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm, und wenn dir einer den Rock nimmt, dann gib ihm auch den Mantel. So oder so ähnlich steht es in der Bibel.“
„Sehen Sie Christina, wir nähern uns dem Canyon. Das Weib und die Kerle lauern uns sicher irgendwo hinter den Felsen auf.“

Die Gefangenen der Roper-Gang 04


Wenig später lag ich in meiner Kammer, die neben den Gemeinschaftsschlafsälen der übrigen Cowboys lag.  Obwohl meine Hände inzwischen frei waren, fühlte ich mich immer noch irgendwie gefesselt, wenn ich an Christina dachte. Kaum war sie von ihren Fesseln befreit gewesen, hatte Sie schon wieder versucht, Herrin der Lage zu sein und Befehle erteilt. Und sie schien genau zu wissen, was zu tun war. Auch wenn uns das, was sie vorhatte, unwiderruflich wieder in die Gewalt der Banditen bringen würde. Aber wir hatten keine Wahl. Wir mussten den Befehlen der Banditen gehorchen, wenn wir James und Jill je wieder sehen wollten. Was Christina jetzt wohl machte? Wahrscheinlich betete sie und vertraute diese vertrackte Situation ihrem Schöpfer an. Und ich tat nun das Gleiche. Ich kniete nieder und betete, betete, dass Gott in seiner Allmacht sich unserer Ohnmacht erbarmen möge, betetet für Christina, die ich liebte, betete um Schutz und Hilfe für Jill und James, die jetzt irgendwo hilflos gefesselt und geknebelt auf den harten Brettern des Proviantwagen lagen und einem ungewissen Schicksal entgegenfuhren und die verloren waren, wenn Christina und ich sie nicht rechtzeitig freikauften...


Ich wachte früh am nächsten Morgen auf. Ich hatte eine unruhige Nacht durchlebt, die Ereignisse des Vortages hatten mich aufgewühlt, ich hatte noch einmal erlebt, was uns alles widerfahren war, wie die Banditin mich in der Küche überrascht und überwältigt hatte, wie ich hilfos auf einem Stuhl gefesselt sehen musste wie James wie ein Paket verschnürt in den Raum gebracht wurde und dann mein Schicksal als wehrloser Gefangener mit mir teilen mussten, wie wir beide dann ohnmächtig miterleben mussten, wie auch die Frauen überwältigt wurden und unser Los mit uns
teilten. Wie wir alle vier uns gefesselt und geknebelt auf unseren Stühlen wanden, den skrupelosen Banditen und ihrer Anführerin auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, ich lebte noch einmal durch, was ich empfunden hatte, als ich Christina sah, wie sie sich in ihrem roten Hemdblusenkleid verzweifelt in ihren Fesseln wand und in ihren Knebel stöhnte, die Mischung aus Scham, Ohnmacht und auch Erregung, die mich überwältigt hatte, weil ich nicht in der Lage gewesen war, mich gegen die Banditin zur Wehr zu setzen, sondern mich völlig widerstandslos überwältigen und binden hatte lassen, dass ich nichts getan hatte, um Christina, Jill und James davor zu bewahren, diesen skrupellosen Banditen als wehrlose Gefangene in die Hände zu fallen. Aber hatte Christina nicht recht, was hätte ich denn tun sollen, ich war unbewaffnet und hätte gegen das bewaffnete Weib und ihre Komplizen nicht das geringste ausrichten können. Ich lag auf meinem Bett, immer noch in dem jetzt schweißdurchtränkten Baumwollhemd, in dem ich gestern gefangen genommen worden war. Ich knöpfte es auf und ging zur Waschschüssel, um mich ein wenig zu erfrischen. Dann suchte ich ein frisches Hemd aus dem Schrank, es war rot, mit zwei Brusttaschen. Ich zog es an und knöpfte es zu, dann band ich mir ein buntkariertes Halstuch um, schlüpfte in ein frisches paar Jeans und zog meine braunen Stiefel an. Während ich mich anzog, erschauerte ich bei dem Gedanken, dass Christina und ich im Verlaufe des heutigen Tages wieder in die Gewalt der Banditen geraten würden und dass Jill und James im Augenblick irgendwo gefesselt und geknebelt gefangen gehalten würden und darauf warteten dass wir kamen, um sie freizukaufen, aber noch wahrscheinlicher, um ihr Schicksal auf unbestimmte Zeit wieder mit ihnen zu teilen.
Es wehte eine leichte kühle Morgenbrise, als ich nach draußen trat. Christina hatte gerade das Ranchhaus verlassen und kam auf mich zu. Sie trug einen Cowboyhut, eine ockerfarbene Bluse mit zwei geknöpften Brusttaschen, hellblaue Jeans und dunkelbraune Stiefel. Um ihren Hals hatte sie ein grünes Halstuch mit blauem Punktmuster geknotet.
"Okay, George, gehen wir zum Stall und holen wir die Pferde. Ich habe für die Cowboys einen Zettel an die Tür geheftet und gesagt, dass wir unterwegs sind, um uns neue Zuchtbullen anzuschauen. So werden Sie keinen Verdacht schöpfen."
"Christina, wäre es nicht besser, einige von ihnen einzuweihen. Sie könnten..."
"Auf keinen Fall George. Wir werden genau tun, was die Banditen verlangen. Ich werde das Leben von Jill und James nicht gefährden..."
"Das möchte ich doch auch nicht Christina, aber..."
"Kein Wort mehr George, aber sie brauchen natürlich nicht mitzukommen, wenn..."
"Jetzt hören Sie aber auf Christina. Gut, gehen wir zu den Pferden..."
Wir gingen wortlos zu den Pferden. Wenige Minuten später ritten wir durch die Prärie. Nach unserem kurzen Disput hatten wir kein Wort mehr miteinander gewechselt.
"Es tut mir leid George. Ich...ich bin nervös. Oh Gott, was sollen wir nur tun. Ich will das Leben von Jill und James auf keinen Fall gefährden. Und ich bin so froh, dass Sie mit mir kommen um das gemeinsam mit mir durchzustehen. Nicht jeder Mann würde das tun."
"Danke Christina. Wahrscheinlich haben Sie Recht. Die Banditen könnten Spitzel in der Stadt haben. Und einige unserer Cowboys sind wahre Plappermäuler. Aber irgendjemand sollten wir ins Vertrauen ziehen. Wir haben keinerlei Gewissheit was die Banditen mit uns anstellen werden, wenn sie das Geld haben und wir alle vier wieder in ihrer Gewalt sind."
"Sie haben sicher Recht George. Aber die Banditen haben den Ort der Übergabe gut gewählt. Von den Felsen des Red Canyon aus kann man die Ebene in alle vier Richtungen meilenweit übersehen. Die Banditen würden sofort bemerken, wenn uns jemand folgt."
"Da haben Sie Recht Christina. Die Banditen werden Jill und James sicher an einem anderen Ort gefangenhalten. Sobald sie uns mit dem Geld in ihre Gewalt gebracht haben, werden sie uns sicher zu ihnen bringen, wahrscheinlich nehmen Sie uns als Geiseln mit, um jeden möglichen Verfolger auf Abstand zu halten."
"Es ist zwecklos, Georg. Wir haben nur eine Wahl. Wir müssen den Anweisungen der Banditen Folge leisten, und darauf hoffen, dass sie uns alle vier freilassen, sobald sie das Geld haben und sicher sind, dass niemand ihnen auf der Spur ist."
"Sicher, Christina. Die armen Kinder. Wie es ihnen wohl gehen mag. Wahrscheinlich sind sie immer noch gefesselt und geknebelt. Die Banditen werden ihnen doch nichts antun. Sie sind doch noch so jung. Wenn wir doch nur schon wieder bei Ihnen wären, um zu wissen, dass sie unversehrt sind."



Nach diesem Gespräch ritten wir noch etwa zwei Stunden schweigen und jeder in seine eigenen Gedanken versunken weiter, bevor wir die Stadt Santa Fé erreichten, die in gleißendes Sonnenlicht getaucht war. Hier würden wir das Lösegeld in der Bank besorgen und uns dann auf den mehrstündigen Ritt zum Red Canyon machen...


Die Gefangnen der Roper-Gang 03


Nachdem die vier Banditen in den Salon zurück „Sie sagen, was jetzt gehen euch in die Stadt zu gehen, um das Geld zu nehmen und sicherzustellen, dass sie machte keine Tricks, nehmen die beiden jungen Männer als Geiseln zu sein“, sagte er der Leiter der banditi.Dopo gesagt, James und Jill precuparono viel „und nach auf dem Geld geht zum Red Canyon, meine Kollegen Sarano sie zusammen mit Ihren Freunden, wissen Sie das?“, fragte den Kopf, als er den Knebel Christina entfernt „Okay, viprego ihn nicht verletzen“ mit Christina plädierte, „wir nicht tun sie alle, jetzt diese beiden auf den Zug bringen und machte damit sie nicht weg sehen und laufen kann“, so zwei Banditen löste James und Jill von Stühlen und brachte sie in den Wagen und sie dann mit einem engen Hogtie binden, James Ich versuche, die Banditen zu bitten, Jill loszulassen: "Es ist sinnlos, so viel zu betteln, dass ich dich jetzt nicht verstehe und als letztes Der Bandit nahm noch zwei Taschentücher und bedeckte James und Jills Augen. Inzwischen im Inneren des Hauses George und Christiana von ihren Bindungen getrennt wurden „Wie ich schon nichts anderes sagte, die beiden Witze sind tot“, sagte der verbotenen und Christina sagte nickend. Nachdem alle Banditen das Haus verlassen hatten, nahmen sie ihre Pferde und ihren Karren und gingen mit den beiden Geiseln, die um Hilfe zu schreien versuchten, aber ohne Erfolg wegen des Knebels.

Die vier Banditen waren in einem Nebenraum verschwunden. Wir vier Gefangenen schauten uns an. Ab und zu zerrten wir verzweifelt an unseren Fesseln und  stöhnten in unsere Knebel. Wir waren vollkommen wehrlos und ohnmächtig, der Willkür dieser Banditen vollständig ausgeliefert, die im Nebenraum über unser Schicksal entschieden. Ich blickte Christina an, wie sie da saß, wehrlos gefesselt und geknebelt in ihrem roten Hemdblusenkleid mit den jeweils zwei Hüft und zwei Brustaschen und dem breiten braunen Gürtel. Die Stricke waren mehrfach um ihre Arme, ihre Brüste und ihren Bauch gewunden und schienen in ihr weiches Fleisch zu schneiden. Obwohl es völlig zwecklos war, wand sie sich verzweifelt in ihren Banden und zerrte immer wieder verzweifelt an ihren Fesseln. Auch Jill hatten die Banditen mit vielfachen Seilwindungen um Brüste, Arme, Bauch und Beine zu einem hilflosen Paket verschnürt. Neben ihr James, dem es nicht besser ergangen war. Er konnte seine Blicke nicht von Jill lassen. So wie auch ich immer wieder zu Christina hinüberschauen musste, ich wagte es fast nicht, ihr in die Augen zu sehen. Ich schämte mich, dass ich nicht in der Lage war, sie aus ihrer hilflosen Lage zu befreien. Sie war eine sehr selbstbewusste und dominante Frau, die es gewohnt war zu befehlen, eine wirkliche Chefin, ihre Worte waren manchmal wie Peitschenhiebe und die Cowboys gehorchten ihr aufs Wort. Und jetzt war meine Chefin eine wehrlose Gefangene, die die Banditin um unser aller Leben angefleht hatte. Und ich, ihr Vormann war ihr Mitgefangner, unfähig, auch nur das mindeste zu tun, um ihr zu helfen...

Und dann betraten die Banditen wieder den Raum. Zu ihrem Entsetzen hatte einer der Banditen ein blankes Messer in der Hand. Die Banditin lachte höhnisch auf, als wir alle vier vor Schreck zusammenzuckten und in unsere Knebel wimmerten.
„Nana, nicht so schreckhaft meine Lämmchen, noch geht’s euch nicht an den Kragen. Und wenn ihr schön folgsam seid, werdet ihr das Ganze vielleicht sogar überleben“.
Dann wandte sie sich an den korpulenten Kerl, der das Messer in der Hand hatte.
„Los, worauf wartest du. Schneide dass Bürschchen und das Mädchen los und verfrachte sie in den Proviantwagen.“
Der grobe Kerl ging mit gezücktem Messer auf James los, der sich wie wild in seinen Fesseln wand und in seinen Knebel wimmert, so als wolle er um Gnade flehen.
„Nana, wer wird den so schreckhaft sein, Bürschchen, keine Angst, wir brauchen dich noch. Du und das Girl, ihr seid doch die perfekten Geiseln, haha.
Mit ein paar raschen Schnitten trennte der Bandit die Stricke durch, mit denen James am Stuhl festgebunden war. Dann packte er den hilflosen Jungen am Hemdkragen und hievte ihn über seine Schultern. Jill, Christina und ich mussten ohnmächtig mit ansehen, wie James, der zappelte und sich so gut er vermochte zu wehren versuchte, aus dem Haus getragen wurde. Kurz darauf kam der Kerl zurück und durchtrennte auch Jills Fesseln und sie wurde auf die gleiche Weise aus dem Haus gebracht wie zuvor James.
Christina und ich hatten ohnmächtig zugesehen und uns erneut verzweifelt in unseren Fesseln gewunden und in unsere Knebel gestöhnt, als ob wir Jill und James dadurch irgendwie hätten helfen können.
Jetzt pflanzte sich die Banditin vor Christina auf und packte sie mit ihren schwarzen Lederhandschuhen am Kinn.
„Okay wir haben zu reden, Rancherin. Du wirst gut zuhören und danach genau tun, was wir dir sagen! Verstanden?!
„MMMMMH. UMMMMMPH.“
„Also. Hör zu. Du wirst morgen früh zur Bank reiten und das gesamte Geld abheben, was du für die Herde bekommen hast. Und du wirst noch einmal 10.000 Dollar drauf packen, für die Mühe die ihr uns gemacht habt.
Und dann bringt ihr zwei Hübschen uns das Geld zum Red Canyon, wo wir euch wieder in Empfang nehmen. Keine Tricks. Wenn ihr nicht kommt oder euch irgendjemand folgt dann möchtet ihr euch gar nicht vorstellen, was wir mit den beiden Kids anstellen werden.
Ihr habt bis morgen Abend Zeit. Wir erwarten euch vor Sonnenuntergang am Red Canyon.
Hast du das kapiert, Rancherin?“
„MMMMM.UMMMMMMPH.“
„Na siehst du. Wir verstehen uns doch. Hey, Brute, gib mir dein Messer.“
Der korpulente Bandit, der Jill und James nach draußen gebracht hatte, händigte seinem weiblichen Boss das Messer aus.
„Okay Turteltäubchen. Wir lassen euch das Messer da. Schätze, es wird eine Weile dauern bis ihr es schafft, euch zu befreien. Wir sehen uns morgen Abend im Red Canyon. Hahaha.“
Die Banditin bewegte sich hinter Christinas Stuhl und drückte der Rancherin das Messer in ihre gefesselten Hände.
Dann verließen die Banditen das Ranchhaus. Wir hörten, wie draußen der Wagen los fuhr und wie das Getrappel der Hufe langsam in der Ferne verhallten. James und Jill mussten jetzt streng gefesselt und geknebelt im Proviantwagen liegen, wahrscheinlich hatten die Banditen ihnen auch noch die Augen verbunden.




Und Christina und ich konnten nicht das Geringste dagegen tun, dass die beiden Kids entführt wurden.
Ich schaute Christina an. Sie erwiderte meinen Blick und machte dann eine Bewegung mit ihrem Kopf.
„MMMMMMH. MMMMMH.
Ich verstand, was sie mir sagen wollte. Sie hatte zwar jetzt ein Messer in ihrer Hand, aber damit konnte sie sich nicht selbst befreien. Ich musste mich irgendwie zu ihr hinbewegen, damit sie mit dem Messer die Stricke durchtrennen konnte, mit denen meine Handgelenke gefesselt waren. Ich versuchte, mich mit dem Stuhl in Christinas Richtung zu bewegen, was aber gar nicht so einfach war, da man auch meine in dicken Lederstiefel steckenden Füße fest verschnürt und an den Stuhlbeinen festgebunden hatte.


 Ich kam nur sehr langsam vorwärts, aber irgendwann schaffte ich es, in Christinas Nähe zu kommen, so dass sie mit dem Messer die Stricke durchtrennen konnte, die meine Handgelenke fesselten. Endlich war ich frei und wand mich aus meinen Fesseln. Dann befreite ich Christina und nahm ihr den Knebel aus dem Mund.
„Ah...George. Endlich. Gott sei Dank!“
„Christina. Um Gottes Willen. Es tut mir so leid. Ich, ich...“
„Sparen Sie sich Ihre Selbstvorwürfe, George! Natürlich konnten Sie und James gegen diese brutalen Banditen nichts das Geringste ausrichten. Das hätte ich auch nie von ihnen erwartet. Ich bin heilfroh, dass man James und Ihnen nichts angetan hat. Also kein Wort mehr davon!
„Christina, aber was...“
„Heute können wir nichts mehr tun, George. Sie gehen jetzt am besten in Ihren Schlafraum und ruhen sich ein wenig aus. Ich werde das gleiche tun. Schätze von unseren Cowboys wird heute Nacht kaum einer zurückkommen. Und wenn einer kommt dann ist er so betrunken, dass er uns kaum weiterhilft.“
„Also gut, wie Sie meinen Christina, ich dachte nur...“
„ Gute Nacht, George, morgen früh reiten Sie mit mir in die Stadt. Wir werden das Geld besorgen und wir werden genau das tun, was diese Banditen von uns verlangen. Ich werde niemandem etwas sagen und nichts tun, was das Leben der beiden in Gefahr bringen wird. Und ich denke, Sie werden das auch nicht tun, George. Wir werden tun, was dieses Weib und die Kerle verlangen und wieder in ihre Hände fallen. Und dann, so Gott will, werden sie uns hoffentlich alle vier freilassen“
„Wie sie meinen Christina, gute Nacht und bis morgen früh!“
„Gute Nacht, George, wir treffen uns morgen früh um sechs am Stall.“

Die Gefangenen der Roper-Gang 02

James, wo war er. Was war mit ihm geschehen. Hatte man ihn auch schon gefangen genommen? Er musste doch das Scheppern der Teller auf dem Steinboden gehört haben. Vielleicht war es ihm ja gelungen, zu fliehen. Gefesselt und geknebelt wie ich war konnte ich ihn weder warnen noch ihn beschützen. Alles was ich tun konnte, war zu hoffen und zu beten, dass diese geheimnisvolle Räuberin, die ich bisher noch nicht einmal gesehen hatte, weder mir noch James irgendetwas antun würde.


James war gerade dabei die letzten Vorräte zu ordnen, "ich freue mich schon für heute Abend ins besonders mit Jill Hope zu sein "sagte James und nur den gedank über Jill Hope ist rot geworden.
*click hörte jimmy und drehte sich um und sah ein mann "Wer bist dmmmm" bevor er den Satz Ende konnte wurde von ein anderen person von hinten überwältigt und seine arme blockiert und sein Mund würde sofort mit ein bandana rein geschoft so könnte er nicht George warnen "MMMMHM" ," Komm, fessel seine beine! " sagte eine von die banditen und der andere befolgte seine befehle "und ich fessele deine arme " und weniger minuten wurde james sehr gut gefesselt "Jetzt mussen wir den knebeln besser machen " sagte eine von die Männern und er nemmte ein taschentuch von seine Hosen Tasche und steckte ins james Mund "MMMMH" versuchte james sein Freund George zu warrnen aber auf seinem mund kommte nur unfaständliche worte "Was ich habe nicht verstanden, du hast etwas ins Mund ahahahah " ,"grrr "


"Bringen wir ihm rein " sagte eine und dann der andere
Er nahm James auf seine Schulter und brachte ihn ins Haus, James versuchte sich zu winden, aber es war sinnlos, dass die Knoten zu eng waren. Sobald sie das Haus betraten, sah James seinen Freund George gefesselt und geknebelt "setzte ihn auf den Stuhl neben seinem Freund!" sagte die Frau und dann waren die zwei Cowboys gefesselt und geknebelt und James sah George und versuchte sich zu entschuldigen das er sich so leicht sich schnappen lassen


Nachdem sie mich gefesselt und geknebelt hatte, hatte die Banditin kurz den Salon verlassen. Ich konnte erstmals einen Bick auf sie erhaschen, als sie durch die Eingangstür nach draußen ging. Ich konnte sie nur von hinten sehen, ich sah ihr kastanienbraunes Haar, hinter dem ein Halstuch verknotet war, mit dem sie maskiert war. Sie trug einen schwarzen Hut, eine purpurfarbene Bluse, blaue Jeans und schwarze Stiefel. Sie hatte einen Revolvergurt mit zwei Pistolen um ihre Hüfte geschnallt. Dann war sie draußen verschwunden. Wo war James?
Ich zerrte verzweifelt an meinen Fesseln und wimmerte in meinen Knebel, in dem verzweifelten Versuch, James irgendwie zu warnen.

Dann brachten sie ihn herein. James war an Händen und Füßen gefesselt und einer der Banditen, ein stämmiger Kerl, hatte ihn einfach wie einen Sack über die Schulter geworfen. James zappelte wie wild und wimmerte in seinen Knebel. Auch ich zerrte erneut an meinen Fesseln und stöhnte auf, so als könnte ich irgendetwas tun, um ihm zu helfen, dabei war ich völlig ohnmächtig.




„Okay, holt einen Stuhl und bindet ihn neben seinem Freund fest“
Die Banditin stand noch in der Tür. Sie hatte ein schwarzes Tuch bis über die Nase ins Gesicht gezogen und zusätzlich hatte sie noch eine Art Zorro-Maske, um ihre Augen zu verdecken. Einer der Banditen holte einen Stuhl vom Esszimmertisch weg und stellte ihn neben mich. Der andere hievte James von seiner Schulter und setzte ihn auf den Stuhl. Der andere Bandit hatte ein Lasso in der Hand und band James damit an den Stuhl, in dem er Lasso mehrfach um James Beine, seine Bauch und seine Brust gewunden hatte. Dann war ich an der Reihe. Da meine Beine noch nicht gefesselt worden waren, wurde ein Strick zunächst mehrfach um meine Oberschenkel gewunden, dann um meine Stiefel und dann fest an den Stuhlbeinen verknotet.
James und ich waren jetzt streng gefesselt, strenger als es bei einem Überfall eigentlich notwendig gewesen wäre, es schien den Banditen Spaß zu machen, uns zu demütigen.
James schaute mich an und es war so, als wolle er sich dafür entschuldigen, dass er sich so leicht hatte überwältigen lassen. Ich für meinen Teil war froh, dass wir beide noch am Leben waren. Wir waren zwar gefesselt und geknebelt aber wohlauf. Keiner von uns beiden hatte eine Waffe getragen, deswegen war es für die Banditen ein Leichtes gewesen, uns zu überwältigen.
„Okay, Männer, der Schlappschwanz und das Bürschchen machen uns bestimmt kein Problem. Durchsucht das Haus. Vielleicht findet ihr ja irgendwo den Schlüssel für den Safe. Das wäre nicht so gut für unseren Freund hier, denn ich mag es nicht, wenn man mich anlügt.“
Die beiden Banditen, die ebenfalls Halstücher bis weit über ihre Nase gezogen hatten, gehorchten dem Befehl ihrer Anführerin und verschwanden in den Nebentüren des Salons, wo sich das Arbeitszimmer Christinas mit dem Safe und die Schlafräume der Frauen befanden. James und ich schliefen mit den anderen Männern in den Schlafräumen der Cowboys.

Die Banditin war jetzt allein mit uns im Raum.
„Hahah. Die zwei Ladies werden Augen machen, wenn sie euch zwei Memmen so sehen. Aber sie scheinen ja eine Schwäche für euch zu haben. Kommandieren euch zum Küchendienst ab und schicken die richtigen Männer in den Saloon zu den Weibern und zum Saufen. Die Gelegenheit konnten wir uns nicht entgehen lassen.“
„Quatsch nicht so viel Rita, und hör auf, um die beiden herum zu scharwenzeln“
Ein vierter, ganz in schwarz gekleideter Bandit, der ebenfalls maskiert war, hatte den Salon durch den Haupteingang betreten.
„Die Rancherin und ihre Enkelin müssen gleich da sein. Sie sind allein. Es läuft alles nach Plan. Ich bin ihnen gefolgt und habe sie dann überholt“
„Na bestens. Sie hat für die Herde einen hübschen Preis bekommen und hat das Geld sicher noch in ihrem Safe.“
„Wir werden sehen. Ich höre Hufgetrappel. Das müssen sie sein. Na, die zwei Girls werden Augen machen, haha.“

James und ich blickten uns an. Wir zerrten verzweifelt an unseren Fesseln. Wir wollten gerade in unsere Knebel wimmern, um Christina und Jill zu warnen, als wir sahen, wie die Banditin ihre Pistole nahm und auf uns richtete. Dann legte sie den Finger auf die Lippen.
James und ich erzitterten. Wir wussten, das wir keinen Laut von uns geben durften.
Dann hörten wir die Stimmen der beiden Frauen, die sich der Haupteingangstür näherten.
„Na komm Jill, mal sehen, was unsere beiden Helden für uns gezaubert haben. An George ist wirklich ein Koch verloren gegangen. Die Boys schwören auf seine Steaks. Komm wir sagen kurz Hallo und dann werfen wir uns in Schale. Heute Abend wird gefeiert.“
„Ja. Ich bin gespannt, was James sagt, wenn er mein neues Kleid sieht. Na, wahrscheinlich wird er nur wieder rot und stottert herum.“
„Hab Geduld mit ihm. Er ist halt ein wenig schüchtern. Genau so wie George. Ich weiß auch nicht was...Aber lassen wir das.
„Hey, George, James, wo seid ihr, wir sind da. Helft uns mal mit den Einkäufen.
Dann standen die beiden Ladies in der Tür, Christina, mit knapp 60 immer noch gut aussehend, mit angegrautem Kraushaar, in ihrem roten durchgeknöpften Hemdblusenkleid aus leichtem Baumwollstoff, dass ihr knapp bis an die hellbraunen Stiefel reichte und Jill, ihre Enkelin, mit ihrem blond gewellten Haar, knapp 20, in ihrer blau-rot karierten Bluse mit zwei Brusttaschen, ihren dunkelblauen knapp sitzenden Jeans und den braunen Stiefeln, und starrten uns mit schreck geweiteten Augen an:
„George, James, oh mein Gott, Jesus, mein Gott, was...
„Flossen hoch, Ladies, ihr dürft euren Cowboys gleich Gesellschaft leisten. Na was ist, Flossen hoch.“ Die Stimme der Banditin war metallisch scharf.



James und ich sahen, wie unsere Chefin und ihre Enkelin gehorchten und zitternd ihre Hände hoben.
„Wer sind sie. Was soll das. Was wollen Sie? Warum haben Sie meine Cowboys gefesselt“
„Na wonach sieht es denn aus, Rancherin. Los vorwärts, zum Safe. Worauf wartest du?“
Die Banditin, die hinter der  Eingangstür gelauert hatte,  näherte sich der vor Angst zitternden Rancherin von hinten an und stieß ihr die Pistole in die Rippen.
„Gut, ich...ich tue was Sie verlangen aber...“
„Quatsch nicht rum, zum Safe. Los, beweg dich!“
Ich zerrte verzweifelt an meinen Fesseln und wimmerte in meinen Knebel, um Christina irgendwie beizustehen. Völlig hilflos und ohnmächtig mussten James und ich mit ansehen, wie unsere Chefin mit vorgehaltenem Revolver in ihr Arbeitszimmer gedrängt wurde.
Inzwischen waren die beiden anderen Banditen wieder in den Salon gekommen.
„Okay, los, fesselt das Girl. Sie kann den zwei Schlappschwänzen Gesellschaft leisten.“
„Nein bitte, lassen Sie mich, bitte nicht fesseln, nein.“
„Los setzt dich, Schätzchen, und mach keine Zicken. Ich glaube die zwei Memmen sind äußerst glücklich, wenn du ihnen Gesellschaft leistest.“
James und ich zerrten erneute wie wild an unseren Fesseln und stöhnen in unsere Knebel, als wir mit ansehen mußten, wie Jill von den zwei groben Kerlen neben uns auf ihrem Stuhl festgebunden wurde. Auch ihr wurden zunächst die Handgelenke verschnürt und dann wurde ein Lasso in vielfachen Windungen um ihre Ober- und Unterschenkel, ihre Hüfte und ihre Brust gewunden. Dann wurde auch sie mit ihrem eigenen Halstuch geknebelt.
„MMMMMH. UMMMMPH. MMMMMMh“
„Haha. Die Kleine wehrt sich mehr, als die beiden Schlappschwänze. Tja, Süße, ich glaube, die beiden Helden hier werden wohl kaum in der Lage sein, dich zu befreien.“
„Quatscht nicht so viel rum ihr beiden. Sobald die Rancherin ihren Zaster rausgerückt hat, fesseln wir auch sie und verschwinden. So was nenne ich einen leichten Job.
Jill, James und ich zerrten immer noch verzweifelt an unseren Fesseln. Wenn der Kerl Recht gehabt hätte, wäre unser Albtraum bald zu Ende gewesen. Doch es gab da ein Problem...
Kurz darauf hörten wir Christinas verzweifelte Stimme:
„Bitte glauben Sie mir doch, es ist nicht mehr Geld da. Ich war heute Morgen auf der Bank und habe das Geld aus dem Verkauf dort eingezahlt. Bitte, ich sage die Wahrheit.“
Jill, James und ich sahen, wie die Banditin Christina wieder ins Zimmer zerrte. Sie hatte Christina um die Hüfte gepackt und presste ihr den Revolverlauf gegen das Kinn.
„Das war verdammt noch mal keine gute Idee von dir Rancherin. Na warte. Hätte nicht übel Lust euch alle...“
„Nein bitte, tun Sie uns nichts an, bitte, wir finden eine Lösung, bitte, lassen Sie uns am Leben“
„Beruhig dich Rita. Los verschnür sie, und stopf ihr einen Knebel in den Mund. Dann halten wir Kriegsrat.
Ein anderer Stuhl wurde herangerückt und Christina wurde ebenfalls mit vielen Seilwindungen um Stiefel, Beine, Bauch und Busen an ihrem Stuhl festgebunden und dann mit ihrem eigenen Halstuch geknebelt.
Wir saßen zu viert gefesselt und geknebelt auf unseren Stühlen. Trotz der hilflosen Situation in der wie uns befanden, waren wir froh, alle noch am Leben und unverletzt zu sein. Ich erinnerte mich daran, dass Christina aus Angst vor einem Überfall darauf bestanden hatte, das Geld aus dem Verkauf der Viehherde schnellstmöglich auf die Bank zu bringen. Und jetzt war gerade dass unser Problem. Was würden die Banditen jetzt mit uns machen? Und ich hatte schon eine Ahnung worauf es hinaus laufen würde...



Die Gefangnen der Roper-Gang 01


Es war am späten Nachmittag eines heißen Julitages als James und ich uns mit dem Proviantwagen dem Hauptgebäude der Hope-Ranch näherten. Wir hatten zusammen mit unserem Boss der Rancherin Christina Hope und ihrer Enkelin Jill Einkäufe in Santa Fé erledigt und die Ladies hatten uns vorausgeschickt, um den Proviant einzuräumen und alles vorzubereiten, denn am Abend wollten wir eine kleine Feier veranstalten.
In Wahrheit wollten die Ladies in Ruhe noch ein paar Kleider ausprobieren und da hätten James und ich nur gestört.
„Nun schwirrt schon ab und macht euch nützlich“ hatte Christina  gesagt...“heute könnt ihr zwei mal den Kochlöffel schwingen. Zeigt mal was ihr könnt, ihr Meisterköche. Wir haben schließlich was zu feiern. Wir sehen uns später!“
Ich wusste, dass jeder Widerspruch zwecklos war, und da unsere Köchin, Miranda, für ein paar Tage zu ihrer kranken Mutter gefahren war, mussten Jimmy und ich halt in die Bresche finden. Meine Steaks, die ich draußen in der Prärie schon auf manchem Treck gebraten hatte waren legendär. Und wir hatten in der Tat was zu feiern, Christina hatte einen Großteil der Herde zu einem sehr guten Preis verkauft und darauf hin hatten unsere Cowboys ihre Löhne bekommen und waren jetzt alle in der Stadt zum feiern. Nur ich, der Vormann und James, der jüngste Cowboy waren dazu abkommandiert worden, den Ladies beim Einkaufen zu helfen und ihnen später auf der Ranch Gesellschaft zu leisten. Dazu muss man sagen, dass James und ich die einzigen der Cowboys waren, die auf Unmengen von Alkohol und leichte Damen nicht ganz so erpischt waren, wie die übrigen Cowboys.
Wir hatten jetzt die Einfahrt der Ranch erreicht und hielten den Wagen vor dem Hauptgebäude an.
„Okay, James, wir haben viel zu tun. Ich schlage vor, du räumst den Proviant in die Vorratskammer und ich bereite in der Küche schon mal alles vor. Wer weiß, wann die Ladies eintreffen.“
„Wird gemacht, Boss.“
Ich schnappte mir die Steaks und das Gemüse, das wir frisch in der Stadt gekauft hatten und begab mich durch den Salon in die Küche des Ranchhauses. Dann holte ich ein paar Holzscheite und machte ein Feuer unter dem Herd. Ich war gerade dabei, ein paar Teller aus dem Schrank zu holen, um schon mit dem Tischdecken zu beginnen als ich plötzlich eine ironisch scharfe weibliche Stimme hinter mir hörte:
„Flossen hoch, Küchenfee, keinen Muckser, kapiert.“
Ich fuhr vor Schreck zusammen und die Teller fielen aus meiner Hand und zersplitterten auf dem steinernen Küchenboden.
„Na Süßer, wir sind aber schreckhaft. Flossen hoch hab ich gesagt. Wird’s bald“
Ich gehorchte und hob meine Hände hoch über meinen Kopf, wobei ich am ganzen Körper zitterte.
„So ist’s brav. Na, entwaffnen brauche ich dich ja nicht. Trägst ja noch nicht einmal einen Revolver. Los beweg dich. Ins Zimmer.“


Ich tat, wie mir befohlen wurde. Meine Angreiferin stand in meinen Rücken und ich hatte noch keine Gelegenheit, einen Blick von ihr oder der Waffe, die mich bedrohte, zu erhaschen.
„Wer...wer sind Sie...was...was soll das?“
„Das erfährst du noch früh genug, Süßer. Los setz dich da auf einen der Stühle. Und dann nimm die Hände auf den Rücken. Werde dich erst mal verschnüren.“
Die geheimnisvolle Banditin war immer noch in meinem Rücken. Ich rückte einen Stuhl zurecht und setzte mich darauf. Dann kreuzte ich meine Handgelenke hinter der Stuhllehne.
„Dein Glück, dass du so folgsam bist, Cowboy, wäre doch eine Schande, dich mit Blei voll pumpen zu müssen.“
„Bitte, ich...ich werde tun, was sie sagen. Tun Sie dem Jungen und mir nichts an.“
Die Banditin lachte höhnisch.
„Hahaha. Ich muss schon sagen. Du hat sich die Rancherin ja ’nen richtigen Helden als Vormann ausgesucht. Und jetzt rede, wo ist der Schlüssel zum Safe. Rede!
„Bitte, ich weiß es nicht. Sie...normalerweise trägt sie ihn bei sich!“
„Also gut. Das klären wir später. Erst mal werde ich dich verschnüren.“
Ich spürte, wie ein Lassostrick mehrmals um meine Handgelenke gewunden wurde. Dann wurde ein weiterer Strick mehrmals um meine Brust meine Arme und meinen Bauch gebunden und fest zusammengezurrt.
„ So, fehlt noch der Knebel. Dein Halstuch scheint perfekt dafür zu sein.“
Die Banditin löste den Knoten des Halstuches, das um meinen Hals gewunden war.
„Mund auf! Wird’s bald!“
Ich gehorchte und öffnete meinen Mund. Die Banditin hatte einen dicken Knoten in mein Halstuch gemacht und steckte es in meinen Mund, wobei sie die losen Enden fest hinter meinem Hals verknotete. Der Knebel steckte fest in meinem Mund und ich konnte keinen Laut mehr von mir geben.
„So, das wär’s fürs erste, Cowboy. Mal sehen, was dein junger Freund macht, hahaha!

Feliz Natal! Fröhliche Weihnachten! Joyeux Noël !




Weihnacht

In tiefer, kalter, frostiger Nacht
Da halten die Hirten heilige Wacht
Denn ein Kind ist heut uns geboren,
Uns den Weisen und den Torenl

Und es lächelt uns an, und das tut uns gut
Und den Verzagten gibt es neuen Mut
Und es lindert das Leid und es hilft in der Not
Und schenkt sich uns ganz in einem Stückchen Brot...

Feliz Natal! Fröhliche Weihnachten! Joyeux Noël ! Merry Christmas! Feliz Navidad! Buon Natale!